Bei einem Fahrzeug mit 100.000 km reden wir schon über ein älteres Fahrzeug was Verschleiß etc. angeht.
Da kann sowohl beim Diesel, als auch beim Hybrid schon viel schief gegangen sein.
Beim Kaufpreis solltest dir mal ca. 3000 € wegdenken, die wirst/kannst dann für Verkokung strahlen und Getriebespühlung hernehmen.
Solltest dir nen xDrive holen, dann achte beim (Vollgas)Beschleunigen darauf, ob er gleichmäßig hoch zieht, oder da Unterbrecher hat. Das ist ein Anzeichen, dass das Verteilergetriebe schon einen weg hat.
Serviceeinträge im Fahrzeug prüfen würde ich auch empfehlen. Wenn das was rot ist, dann würd ich da nochmal nachhaken.
Evtl gibt es auch Infos über Nachlackierungsfrei, evtl. getauschte Teile, Werkstattrechnungen etc.
Was den Hybrid angeht, der lädt bei mir an der Wallbox von 10-100% in 3 Stunden. Wobei er nach 2,5 Stunden schon auf 90% ist. Die letzten paar % dauern dann noch gut ne halbe Stunde. Die ersten 10% gehen aber auch beim Fahren ziemlich schnell wieder weg. 
Wenn du eine Option zum Laden zu Hause hast - wenn auch nur ne Shuko, die das aushält - dann sehe ich den Hybrid bei entsprechenden Fahrprofil kostentechnisch weiter vorn.
Dieses Monat hatte ich bei grob 1700km einen Spritverbrauch von ca. 60l und hab 250 Kwh bei 0,29 Cent geladen.
100 km haben da dann ca. 10,60 Euro gekostet.
Ein Diesel mit 7l Verbrauch würde da 2 Euro mehr brauchen.
Bei der Steuer kann ich dir nicht sagen, was ältere Wagen kosten. Meiner kostet aktuell 28 Euro und steigt in den nächsten 2 Jahren stufenweise auf 40 Euro.
Beim Hybrid würde ich abgesehen von der Angabe ab Werk den SoH der Batterie beim Händler auslesen lassen. Die sagt meiner Meinung am meißten aus. In dem Protokoll sollten dann auch die Anzahl der Ladezyklen, die Standzeit bei vollem und leeren Akku usw. drin stehen. Da kann man gut Rückschlüsse ziehen, wie mit dem Akku umgegangen wurde.
Die Angabe ab Werk kann man als groben Richtwert sehen. Das einzige was man da rauslesen kann ist, wie das Verhältnis der beiden Antriebe war.
Der Durchschnittsverbrauch ist durch die Hybridisierung verwaschen, weil der Motor auch immer mit nachlädt. Eine Anzahl der Ladungen kann man da nicht zuverlässig berechnen. Auch eine Durchschnittsgeschwindigkeit (wird nicht explizit angezeigt) kannst dir durch die Fahrdauer und den KM-Stand errechnen. Da kannst aber im Normalfall nicht wirklich was rauslesen.
Beim Diesel könnte das interessanter sein, weil eine niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit auf Kurzstrecke/wenig genug Wärme Rückschluss geben könnte.
Für mich wäre (auch als ehemaliger Dieselfahrer) der Hybrid die sicherere Bank. Vorausgesetzt der SoH ist gut.
Der Benziner ist weniger anfällig als der Diesel. Darüber hinaus sind die Kolben zB im Hybridbenziner stabiler als die bei den normalen Benzinern, was ihn weniger zum Sorgenkind macht.
Klar kann der Akku bei 200.000 km die Grätsche machen, aber der Diesel kann da auch eingehen...
Ich kenn zwar die aktuellen Preise nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass der Hybrid am Markt günstiger gehandelt wird, als ein gleich ausgestatteter Verbrenner?
Evtl kannst dir mal eine Kostenaufstellung zwischen den beiden Varianten vom Kauf über laufende Kosten bis Verkauf machen. Könnte helfen...