Ich habe mich bei meiner Fahrzeugsuche 2022/23 auch mehrfach für reparierte Unfallfahrzeuge interessiert.
Vorangig aus dem Grund, dass bei einer längeren Reperaturdauer die Laufleistung niedrig war und beim Einpreisen des "nicht unfallfrei" eben auch ein attraktiver Angebotspreis entsteht.
Ansonsten möchte mich meinen Vorrednern anschließen -
1. bei 24 T€ netto Schadenssumme und 84 Tkm Laufleistung (das ist dann nicht unbedingt "niederig") sollte der Preis sehr deulich unter der 40 T€ -Marke liegen.
2. jeder ordentlich reparierte Schaden hat eine Schadensdokumentation mit Fotos, aus denen man den Schadensumfang klar erkennen kann.
Und es gilt immer, wenn 2. nicht vorhanden,wird es nebulös. Es besteht einfach der nichtaufklärbare Verdacht, dass etwas vertuscht weren soll. Da hilft dann nur 3.
3. schnell weit weglaufen, ohne sich nochmal umzudrehen (Das hat mal mein Kumpel, der in der Motoreninstandsetzung arbeitet, zu uns gesagt, als sich meine Frau ein Auto mit 1,6 l Benzinmotor und nachgerüsteter LPG-Anlage kaufen wollte).
VG Jens
P.S.:
Noch ein Tip, wenn Du im BC den Kraftstoffverbrauch ab Werk ansiehst, kann man erkennen, wenn das Auto mal längere Zeit nicht gefahren wurde. Und bei der Rechnung sollte die Reperatur nicht ratz-fatz gemacht worden sein.
P.P.S.:
Hat der Verkäufer DIr mal erklärt, warum ein Leasingfahrzeug von May & Olde bei der 125 Block am Ring Gruppe als BMW-Vertragshändler repariert wurde?
Ich kenn das eher so, dass das kaputte Leasing-Auto zum Händler des Verkaufs zurückgeht (und wenn der Leasingnehmer mobil bleiben will/muss, wird dann ein Anschlussgeschäft daraus).